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Stadtwerke Giengen und EnBW ODR gründen EINHORN-ENERGIE

Gemeinsam stärker für Kunden und Region GIENGEN.

Die Stadtwerke Giengen und die EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG (ODR) haben gemeinsam die EINHORN-ENERGIE GmbH & Co. KG gegründet. Das haben die beiden Versorger heute (30. November) im Rahmen einer Pressekonferenz bei den Stadtwerken Giengen bekannt gegeben. Zweck der Neugründung ist es, die Bürgerinnen und Bürger von Giengen langfristig sicher und günstig mit Energie eines überwiegend kommunalen Unternehmens zu versorgen und gleichzeitig Werte für die Zukunft zu schaffen. Von der Bündelung ihrer Kompetenzen versprechen sich die Gesellschafter nicht nur eine stärkere Position im schärfer werdenden Wettbewerb, sondern auch Kostenersparnisse durch Synergieeffekte. Diese sollen der Stadt und ihren Bürgern zu Gute kommen – auch in Form von Beratung und Förderung für eine bessere Energieeffizienz und Klimaschutz. Zum 1. Januar 2011 wird die neugegründete Gesellschaft Einhorn- Energie aktiv am Energiemarkt tätig.

EINHORN-ENERGIE bietet für alle Kundengruppen maßgeschneiderte Erdgas- und Stromprodukte an. Diese werden ständig weiterentwickelt und um innovative und intelligente Produkte ergänzt. Der Name Einhorn-Energie entstammt dem Wappentier Giengens. Das Einhorn gilt als das edelste aller Wappentiere und steht als Symbol für das Gute. „Es war uns wichtig, dass unsere Energieversorgung auf lange Sicht in kommunaler Verantwortung bleibt“, sagt Gerrit Elser, Oberbürgermeister von Giengen. „Unsere Stadtwerke sind sehr gut aufgestellt. Um aber im zunehmend härteren Wettbewerb langfristig auf dem Energiemarkt bestehen zu können, haben wir uns frühzeitig mit der ODR zu einer strategischen Partnerschaft zusammengetan. Dazu haben wir die Energiesparte aus unseren Stadtwerken herausgelöst und in die EINHORN-ENERGIE eingebracht.“ An der EINHORN-ENERGIE halten die Stadtwerke Giengen als kommunales Unternehmen 50,1 Prozent der Anteile, die ODR 49,9 Prozent. Geschäftsführer der EINHORN-ENERGIE sind Tobias Koller, der in Personalunion weiterhin auch Geschäftführer der Stadtwerke Giengen bleibt und Thorsten Ruprecht von der ODR. Dort ist er verantwortlich für den Energievertrieb. Diese Aufgabe wird er parallel beibehalten. Die neue Gesellschaft hat vorerst kein eigenes Personal: Mitarbeiter der Stadtwerke und der ODR werden die anstehenden Tätigkeiten übernehmen.

„Wir verstehen uns als Partner der Kommunen in unserem Vertriebs- und Netzgebiet“, sagt Frank Hose, Vorstand der ODR. „Es bedarf der Anstrengung aller, den Klimawandel abzuwenden, eine für jedermann bezahlbare Energieversorgung langfristig sicherzustellen und die Wirtschaftskraft vor Ort zu stärken.“ Die Stadt Giengen habe dieselbe Ansicht und verfolge dieselben Ziele. Deshalb passe man gut zusammen, führt der ODR-Vorstand weiter aus. Die ODR zählt zu den innovativen Versorgern in Deutschland und macht sich stark für die Region, in der sie wirkt. Das Unternehmen hat sowohl beim Energievertrieb als auch beim intelligenten Netzbetrieb, beim Ausbau der erneuerbaren Energien und bei IT-Dienstleistungen die Nase vorn. „In Giengen wird seit über 80 Jahren Gas und seit mehr als 100 Jahren Trinkwasser von der Stadt oder deren Betrieben geliefert. Wir haben viel Erfahrung auf diesen Gebieten“, betont das Stadtoberhaupt von Giengen, Gerrit Elser. „Gemeinsam können wir viel bewegen für die Zukunftsfähigkeit unserer Region.“

Die Unternehmenspolitik der EINHORN-ENERGIE ist ganz auf die Menschen in Giengen zugeschnitten: „Wir wollen persönlich und vor Ort für unsere Kunden da sein, intelligente und preisgünstige Versorgungslösungen aus einer Hand bieten sowie schnell, unkompliziert und einfach im Kundeninteresse handeln“, betonen die beiden Geschäftsführer Tobias Koller und Thorsten Ruprecht. Ein weiterer Fokus liegt auf Ressourcen und klimaschonenden Versorgungsstrategien. Erdgas spielt hierbei als sehr sparsamer und umweltschonender Energieträger eine wichtige Rolle.

Daher hat die Einhorn-Energie von Anfang an Produkte mit Bio-Erdgas im Angebot. Diese enthalten je nach Tarif zwischen 10 und 100 Prozent Biogas-Anteil. Mit diesen Gasprodukten erfüllen Verbraucher auf eine sehr einfache Art die Vorgaben des baden-württembergischen Erneuerbare-Wärme-Gesetzes (EWärmeG). Es besagt, dass bei neuen Heizanlagen sowie beim Austausch alter Heizungen ein bestimmter Teil des Wärmeenergiebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden muss.